Geflüchtete in der Landwirtschaft – eine Chance für beide Seiten

Während angesichts der schreienden Menschenrechtsverletzungen an der türkisch : griechischen Grenze und auf den griechischen Inseln die Erfahrungen von 2015 dämonisiert werden, belegen Beispiele immer wieder, wie gut 2015 dann doch funktioniert hat. #mehr 2015 ist denn auch einer der beliebteren Hashtags derzeit.

Jüngstes Beispiel ist hier z.B. ein Artikel aus “Land und Forst”, in der die erfolgreiche Geschichte eines FairBleib-Teilnehmers aus Göttingen erzählt wird. “„Öl, Gas, Kaviar, wir haben alles im Iran. Das Problem ist, dass die Regierung eine Diktatur ist. Alle haben Angst“, erklärt der junge Mann. So flüchtete er 2016 allein, ohne seine Familie, mit dem Auto vom Iran in die Türkei, weiter ging es im Flugzeug nach Griechenland, um von dort weiter nach Deutschland zu fliegen. Hier angekommen, erwartet ihn eine traurige Ernüchterung: ein Jahr Erstaufnahmelager für Flüchtlinge in Friedland im Landkreis Göttingen. Auf engstem Raum zusammen mit vielen anderen, teilweise traumatisierten, Menschen und erst mal null Perspektive. Doch Omid packte sein neues Leben in Deutschland an,…”LUF_10_20_012-013